Modelagenturen und der Sprung zum Erfolg

Models

Model werden wollen viele gut aussehende junge Frauen und Männer, doch der Weg dorthin ist steinig und arbeitsintensiv. Gutes Aussehen alleine reicht also nicht, es ist nur die notwendige Grundlage. Wer diese Voraussetzung jedoch erfüllt, kann sich mit den weiteren Schritten befassen und langfristig daran arbeiten, ein bekanntes Gesicht in der Modelwelt zu werden.

Entdeckt werden oder sich finden lassen?

Die wenigsten bekannten Models wurden irgendwann zufällig entdeckt. Einige der bekanntesten Gesichter in der heutigen Zeit wurden tatsächlich angesprochen, was aber wohl daran gelegen hat, dass sie in den richtigen Städten der USA sesshaft waren und zu den ausnahmen gehörten. Die meisten Models lassen sich vielmehr bewusst finden, indem sie zuerst einige Amateur-Aufnahmen von sich machen lassen und diese dann einer Agentur vorstellen. Sie werden in die Kartei aufgenommen und machen es dadurch viel wahrscheinlicher, tatsächlich einmal “entdeckt” zu werden.

Die ersten Aufträge

Die Arbeit als Model beginnt üblicherweise mit einigen kleineren Aufträgen. Man sollte sich davon nicht viel mehr erhoffen als einige nette Profi-Aufnahmen und eine kleine Gage. Die Aufnahmen allerdings verwendet man, um sie in die Sedcard einzufügen. Dies ist das Präsentationsmedium für die Modelagentur, mit dem sie potenzielle neue Auftraggeber überzeugt. Es handelt sich dabei um eine Karte mit den wichtigsten, aussagekräftigsten Aufnahmen des betreffenden Models. Größere, wichtige Auftraggeber verlangen eine solche Sedcard, in den meisten Fällen aber auch ein Modelbook. In dieses werden mehrere Großaufnahmen eingeheftet, die die Arbeit des Models und seine Stile dokumentieren. Bei den ersten Aufträgen wird es sich außerdem vor allem um Fotos für Zeitschriften oder für die Kunst handeln; für den Laufsteg wählt man meist erfahrene Models.

Vom Foto- zum Laufstegmodel

Fotomodel kann man recht schnell werden, wenn man die Voraussetzungen erfüllt. Laufstegmodels allerdings haben Erfahrung oder sollten zumindest wissen, was sie tun. Für kleine Kollektionen von noch unbekannten Herstellern wäre man als reines Fotomodel mit ein wenig Arbeitserfahrung genau die richtige Wahl. Models haben die Möglichkeit, sich aus eigener Tasche weiterzubilden und beispielsweise Kurse und Seminare zu besuchen, in denen sie lernen können, worauf es auf dem Laufsteg ankommt. Als weitere Möglichkeit wäre natürlich auch die Bewerbung bei einer Casting-Show wie Germany’s Next Top Model hilfreich, da man auch dort geschult wird. Wenn man also einen solchen Hintergrund zu bieten hat, kann man der Agentur dies mitteilen und hoffen, dass bald Laufsteg-Angebote kommen. Alternativ hält man selbst Augen und Ohren offen und sucht beispielsweise in Zeitschriften nach entsprechenden Gesuchen.

 
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