Im zweiten Anlauf im Mordprozess gegen Phil Spector wurde dieser am Montag wegen Totschlags schuldig gesprochen.
Der legendäre Musikproduzent war angeklagt, die Schauspielerin Lana Clarkson im Februar 2003 in seiner Villa in L.A. erschossen zu haben. Er soll eine Pistole in Clarksons Mund gehalten und dann abgedrückt haben. Die Verteidigung beharrte darauf, die Frau habe Selbstmord begangen, doch Zeugen erklärten, Spector war stark angedrunken mit der Waffe in der Hand aus der Villa gekommen und habe den Mord zugegeben. Spector, der Grössen wie die Beatles, Elvis Presley und Tina Turner produzierte, droht nun eine Haftstrafe von mindestens 18 Jahren bis lebenslänglich. Das genaue Urteil wird am 29. Mai verkündet.

