Schaltet man heute die Nachrichten ein, sieht man immer wieder die Bilder, die uns aus Japan übermittelt werden. Die Naturkatastrophe, die dort am 11. März 2011 viele Leben und Lebensexistenzen ausgelöscht hat, ist eine der schlimmsten der Welt. Früher konnte man als Kind auf die Straße gehen, sich frei fühlen, spielen und sein Leben leben. Alles was auf der Welt war, war wie es war. Es gab keine Probleme mit der Natur, kein Kind musste beaufstichtig werden, wenn es draussen unterwegs war. Für die Menschen war es ganz natürlich, dass es einen Arzt gab, der mit seinen Maschinen helfen konnte, ein Auto, mit dem man zum Arzt fahren konnte, einen Fernseher, in dem man die Nachrichten gucken konnte. Vögel, Wiesen, Bäume, alles wurde aus Gottes Hand geschaffen, doch haben wir nicht auch die Fehler gemacht und haben alles für selbstverständlich gehalten? Sind wir nicht vielleicht auch Schuld daran, dass es manche Dingen nicht mehr gibt, die nicht von uns berührt wurden? Teile der Natur sind angegriffen und auch wir haben sicherlich unsere Schuld daran. In Japan schauen sich die Menschen um und sie sehen Teile der Natur nicht mehr, Vögel sind verschwunden, Wasser ist verstrahlt, Essen ist rationiert. Ist dies von Gott so gewollt? Hat er uns vielleicht zeigen wollen, dass wir auch anders denken können und uns anders der Natur gegenüber verhalten sollten? Jeder sollte sich dies fragen und auch mal drüber nachdenken, wie es laufen könnte.

