Rund 18.000 Frauen dienen derzeit als Soldatinnen in der Bundeswehr. Diese Zahl möchte der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, verdoppeln. Doch fast 60 Prozent der Soldatinnen berichten von sexuellen Belästigungen. Oft fehlt es an Gleichberechtigung im Militär, so die Frankfurter Rundschau.
Die Bundeswehr will mehr Frauen in der Truppe. Es ist im Gespräch den Prozentsatz von 9% auf 18% aufzustocken. Im Sanitätsdienst soll es eine gleichmäßige Verteilung von Stellen geben, sodass 50% aller Tätigkeiten im Sanitätsbereich mit Frauen besetzt werden kann.
Im Heer, das den Schwerpunkt der kämpfenden Truppe stellt, ist der Anteil der Frauen am geringsten: Von den 64.000 Posten dort sind nur 3400 mit Soldatinnen besetzt. Im medizinischen Teil der Truppe ist der weibliche Anteil am höchsten: Von den rund 19.000 Posten bekleiden Frauen 7000.
Von starken sozialen Spannungen zeugten nicht nur die Vorgänge um den Tod einer Soldatin auf dem Segelschulschiff Gorch Fock. Bei den Problemen geht es keineswegs nur um sexuelle Belästigungen, von denen fast 60 Prozent der Soldatinnen berichten. Mindestens ein Drittel aller männlichen Soldaten schätzt die Leistung der Kameradinnen als schlechter ein denn die eigenen, ermittelten die Sozialwissenschaftler. Das ist umso verwunderlicher, weil Frauen in Prüfungen, bei denen es um geistige Fähigkeiten geht, besser abschneiden. Auch in der körperlichen Fitness holen sie nach Bundeswehrangaben auf.
Liebe Frauen, scheut euch nicht, den schritt in die Bundeswehr zu gehen. jedoch sollte man sich ein dickes Fell anschaffen um die Zeiten zu überstehen.
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